South Korean President Moon Jae-in Jung Yeon-Je-Pool/Getty Images

Für eine menschenzentrierte ASEAN-Gemeinschaft

SEOUL – Ich freue mich, dass mein erstes Treffen mit den Spitzenvertretern der Vereinigung Südostasiatischer Staaten (ASEAN) an einem historischen Moment stattfindet: nämlich anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der ASEAN. In diesen 50 Jahren hat sich nicht nur mein Land, die Republik Korea, sondern beinahe ganz Asien völlig verwandelt. Die Rolle der ASEAN bei der Nutzung und Verbreitung der wirtschaftlichen Dynamik leistete einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Region.

Für Korea war und ist die ASEAN zweifellos ein besonderer und geschätzter Freund. Allein im letzten Jahr reisten etwa sechs Millionen Koreaner sowohl als Touristen als auch in geschäftlichen Angelegenheiten in ASEAN-Mitgliedsländer. Etwa 500.000 Bürger aus ASEAN-Staaten leben und arbeiten derzeit in Korea, während umgekehrt ungefähr 300.000 Koreaner in ASEAN-Mitgliedsländern ihren Lebensmittelpunkt haben und beruflich dort aktiv sind.

Das ist nur ein Beispiel dafür, warum es sich bei den Verbindungen zwischen Korea und der ASEAN um mehr als um zwischenstaatliche Beziehungen handelt. Durch die Verflechtungen im Leben so vieler Menschen wird unsere Beziehung auf einer höchstpersönlichen Ebene vertieft.

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