Israel flag Nir Alon/ZumaPress

Ein gelber Stern für den Judenstaat?

PARIS – Die Welt hat in letzter Zeit eine schnelle Folge von Bemühungen erlebt, Israel die Legitimität abzusprechen. Anfang dieses Monats äußerte auf einer Pressekonferenz in Kairo der CEO des französischen Telekom-Unternehmens Orange seinen Wunsch, sich von einem amerikanischen Partner zu trennen, der zu enge Beziehungen zu Israel unterhalte. Im Mai versuchten die Palästinenser, den israelischen Fußballverband aus der FIFA ausschließen zu lassen. Und die britische National Union of Students billigte kürzlich eine Resolution, die Boykotte und Sanktionen gegen Israel unterstützte.

Zugleich gewinnt in den USA und Europa eine Kampagne zum Verbot israelischer Produkte an Stärke. Und dann sind da die vielen darstellenden Künstler, die – im Gefolge von Brian Eno, Elvis Costello, Vanessa Paradis, Roger Waters und anderen – laut darüber nachdenken, ob sie im „besetzten Palästina“ auftreten sollten.

Keine dieser Entwicklungen ist für sich allein besonders bedeutsam. In der Summe jedoch erzeugen sie ein Klima – und führen möglicherweise eine Zäsur herbei.

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