Lekoli River in the Congo River basin Education Images/Getty Images

Wasser als Weg zum Frieden

MUMBAI – Die Wachablösung im 38. Stock des Gebäudes der Vereinten Nationen in New York, wo António Guterres von Ban Ki-moon das Amt des UN-Generalsekretärs übernimmt, findet zu einer Zeit statt, in der sich die Wahrnehmung von Frieden und Konflikten auf subtile Weise verändert. Insbesondere bekommen die weltweiten Ressourcen – und dabei insbesondere das Wasser – immer mehr die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

Dies wurde von langer Hand vorbereitet. Sowohl Ban als auch sein Vorgänger Kofi Annan wiederholen seit etwa zwei Jahrzehnten, dass der Schutz und die Verteilung natürlicher Ressourcen, insbesondere des Wassers, für Frieden und Sicherheit von entscheidender Bedeutung sind. Aber erst im November letzten Jahres bekam das Thema allgemeine Aufmerksamkeit, als im Senegal – der damals die Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats innehatte – die erste offizielle UN-Debatte über Wasser, Frieden und Sicherheit stattfand.

Im Rahmen der für alle UN-Mitgliedstaaten offenen Debatte trafen sich Vertreter von 69 Regierungen und setzten sich gemeinsam dafür ein, dass Wasser von einer potenziellen Quelle der Krise in ein Instrument für Frieden und Zusammenarbeit verwandelt wird. Ein paar Wochen später ernannte Guterres die ehemalige nigerianische Umweltministerin Amina Mohammed zu seiner Stellvertreterin.

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