Venezuela opposition protest Federico Parra/Getty Images

Wir weinen um dich, Venezuela

BOGOTÁ – Bis vor kurzem war Venezuela – das Geburtsland des „Befreiers“ Simón Bolívar – ein freies und relativ wohlhabendes Land, mit den weltgrößten nachgewiesen Ölreserven und einer wunderbaren Bevölkerung. Es lockte Millionen kolumbianischer Migranten an, die der Gewalt des Krieges gegen die Guerillas der FARC zu entkommen suchten. Heute kehren sich die Rollen um: Während Kolumbiens 50-jähriger Krieg gegen die FARC zu Ende geht, erlebt Venezuela den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenbruch.

Kolumbien ist das Land, für das in der Krise, die unseren Nachbarn – unsere Schwesterrepublik – befallen hat, am meisten auf dem Spiel steht. Tatsächlich sind unsere Länder in jeder nur möglichen Weise verbunden: historisch, kulturell, wirtschaftlich und geografisch, mit einer über 2000 km langen gemeinsamen Grenze.

Wir in Kolumbien wünschen uns immer, dass es Venezuela gut gehen möge. Aus diesem Grund tun wir zusammen mit vielen anderen Ländern und Staats- und Regierungschefs, einschließlich des Vatikans und von Papst Franziskus selbst, alles uns Mögliche, um die von Präsident Nicolás Maduro geführt Regierung und die Opposition in Venezuela zu ermutigen, eine ehrenhafte Lösung für diese Krise herbeizuführen.

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