Trump Trade speech Bill Pugliano/Getty Images .

Vorbereitungen für Trumps Handelskriege

LONDON – Ist US-Präsident Donald Trump was Maoisten einst als Papiertiger bezeichneten oder sollten seine lautstarken Drohungen ernst genommen werden? Diese Frage spielt besonders im Hinblick auf das nordkoreanische Nuklearthema eine zentrale Rolle. Doch nach der relativ verhaltenen 12-tägigen Asienreise Trumps haben sich die Ängste vor einem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel etwas gelegt.

Dennoch förderte genau diese Reise eine andere Bedrohung zutage, die man auf der Welt durchaus ernst nehmen sollte. Im zweiten Jahr seiner Präsidentschaft wird Trumps Administration aller Wahrscheinlichkeit nach den Handel ins Visier nehmen und das ist ein Anzeichen dafür, dass die Möglichkeit weiterer Handelskriege beträchtlich steigen wird.  

Ebenso wie im Laufe seines Wahlkampfs im Jahr 2016 hat sich Trump im ersten Jahr seiner Präsidentschaft zwar häufig über die unfairen Handelspraktiken anderer Länder beklagt, doch er hat seinen Worten keine Taten folgen lassen. Diese Untätigkeit ist verständlich. Trump ist auf China – einen der größten Handelspartner Amerikas – angewiesen, um Druck auf das nordkoreanische Regime auszuüben, während sich US-Unternehmen vehement gegen Maßnahmen einsetzen, die den Handel beeinträchtigen.   

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/KPjpbis/de;

Handpicked to read next

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.