An activist with a mask of Kim Jong-un marches with a model of a nuclear rocket Adam Berry/Getty Images

Ein nachprüfbarer Weg zur nuklearen Abrüstung

WASHINGTON, DC – Während sich die Politiker aus den Vereinigten Staaten und Nordkorea auf das Gipfeltreffen vom 12. Juni zwischen Donald Trump und Kim Jong-un vorbereiten, müssen sich die Nuklearexperten um eine wichtige Frage kümmern: Wenn sich Kim verpflichtet, sein Atomarsenal abzubauen, wie kann die Welt dann sicher sein, dass er es auch wirklich tut?

Dass Nordkorea für die Regeln der Nichtverbreitung nuklearer Waffen eine einmalige Herausforderung darstellt, ist offensichtlich. Der politische Kontext zur Durchsetzung der weltweiten Abrüstung ist sehr vielfältig. Trotzdem sind die technischen Aspekte der Prüfung, ob ein nuklearer Sprengkopf deaktiviert wurde, überall gleich. Obwohl ein Konsens darüber, wie die weltweiten Atomwaffenlager abgebaut werden können, weit entfernt ist, können wir uns jetzt schon auf den Tag vorbereiten, an dem die Abrüstung – in Nordkorea oder anderswo – wieder aktuell wird.

Seit fast vier Jahre arbeitet die Internationale Partnerschaft für die Überprüfung Nuklearer Abrüstung (IPNDF) daran, die Strategien zum Abbau der Waffen zu verbessern. Als Mitvorsitzende einer IPNDV-Arbeitsgruppe entwickeln wir gemeinsam mit Experten aus 25 nuklear und nicht nuklear bewaffneten Ländern Formeln, Technologien und Expertise, die zur Umsetzung zukünftiger Entwaffnungsabkommen beitragen können.

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