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Die Mobilisierung privatwirtschaftlicher Mittel für nachhaltige Entwicklung

WASHINGTON, DC – In den letzten drei Jahren trafen die Vertreter Dutzender Länder jedes Jahr im Juli zusammen, um ihre jeweiligen nationalen Pläne zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung - der Sustainable Development Goals (SDGs) - vorzustellen. Im Rahmen des jüngsten hochrangigen politischen Forums der Vereinten Nationen präsentierten die Regierungen eindrucksvolle Fahrpläne – von denen fast keiner realistische Budgets oder Einnahmequellen aufwies.  

Schätzungen zufolge bewegt sich Investitionslücke im Bereich Entwicklung im Billionen-Dollar-Bereich, während die offizielle Entwicklungshilfe rund 140 Milliarden Dollar jährlich beträgt. Eine wirksame Methode zur Schließung dieser Finanzierungslücke besteht darin, substanzielle Investitionen aus dem Privatsektor zu mobilisieren.

Der Privatsektor spielt seit langem eine wichtige Rolle bei der Verringerung der Armut und der wirtschaftlichen Entwicklung - eine Rolle, die weit über bloße Finanzierungen hinausgeht. In den Entwicklungsländern schaffen Privatunternehmen 90 Prozent der Arbeitsplätze (die wirksamste Art, Menschen aus der Armut zu befreien) und sie sorgen für verbesserte Effizienz, technologische Anpassung und Innovation sowie für die Verteilung von Waren und Dienstleistungen.

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