Solar panels in mountains David McNew/Getty Images

Rasche Erfolge im Klimaschutz

NEW YORK – Im nächsten Monat werden sich Vertreter der Vertragsstaaten des aus dem Jahr 1989 stammenden Montrealer Protokolls über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen in der ruandischen Hauptstadt Kigali einfinden, um über einen Zusatz zu diesem Protokoll zu beraten, im Rahmen dessen die Verwendung von Fluorkohlenwasserstoffen gesenkt und letztlich aufgegeben werden soll. Bei diesen FKW handelt es sich um eine Gruppe der sechs wichtigsten Treibhausgase, die weltweit häufig in Klimaanlagen und Kühlsystemen eingesetzt werden. 

Dieser Vertragszusatz wäre ein Segen im Bereich nachhaltiger Entwicklung, da man damit bis 2050 die Freisetzung von 100-200 Milliarden Tonnen an klimaverändernden Emissionen vermeiden könnte. Diese Maßnahme würde ausreichen, um die Welt ein Viertel des Weges in Richtung des im Pariser Klimavertrag 2015 festgelegten 2-Grad-Klimaziels zu bringen.

Das Montrealer Protokoll dient dem Schutz der Ozonschicht, die das Leben auf diesem Planeten vor einer tödlichen Menge ultravioletter Strahlung schützt. Bislang erweist sich dieses Protokoll als bemerkenswerter Erfolg, da es in den letzten 3 Jahrzehnten gelang, die Verwendung von beinahe 100 die Ozonschicht zerstörenden Chemikalien auslaufen zu lassen.  Die Ozonschicht erholt sich und laut jüngster Schätzungen könnte sie bis 2065 wiederhergestellt sein, wodurch man weltweit Billionen Dollar an Kosten in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Landwirtschaft sparen könnte. 

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