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Für eine sichere Migration in Zeiten des Klimawandels

NEW YORK – Die Menschheit ist in Bewegung. Wir leben im Zeitalter einer noch nie dagewesenen Mobilität von Ideen, Geld und zunehmend auch der Menschen.

Die schiere Größe der Weltbevölkerung in Kombination mit der Art und Weise unseres Ressourcenverbrauchs verändert unsere Welt grundlegend. Obwohl unser Wirtschaftsmodell des „take-make-dispose” für hunderte Millionen Menschen in zahlreichen Ländern Wohlstand schuf und damit die weltweite Armut erheblich verringerte, blieben dadurch auch zu viele Menschen auf der Strecke. Entscheidend ist, dass dieses herkömmliche Wirtschaftsmodell für zukünftige Generationen immense soziale, wirtschaftliche und ökologische Gefahren birgt. Das vielleicht größte Risiko rührt daher, dass Treibhausgase in einem Tempo in die Atmosphäre gelangen, wie dies in den letzten 66 Millionen Jahren nicht der Fall war.

Eine Milliarde der heute lebenden Menschen sind Migranten, die sich innerhalb der Grenzen ihres Landes bewegten oder diese überschritten. Dies geschieht aus einer Vielzahl komplexer Gründe, darunter Bevölkerungsdruck, fehlende wirtschaftliche Möglichkeiten, Umweltzerstörung und neue Formen des Reisens. Zusammengenommen tragen diese Faktoren in beispielloser Weise zu Vertreibung und unsicherer Migration von Menschen bei. Und das Ausmaß beider Entwicklungen wird nur noch weiter steigen, da die Auswirkungen des Klimawandels die Existenzgrundlagen von Millionen Menschen allmählich untergraben.

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    The G20 in Osaka

    Shinzo Abe

    Japan is advocating a system of “Data Free Flow with Trust,” an approach that attempts to allow the free flow of data under rules upon which all people can rely. And launching DFFT is just one of four major agenda items that Japan's prime minister has in store for the group's upcoming summit.

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