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Eine digitale Brücke Sozialleistungen

JOHANNESBURG – Trotz ihrer verheerenden Auswirkungen gibt es in dieser Pandemie auch einen Silberstreif am Horizont: Sie hat ein Schlaglicht auf wichtige politische Versäumnisse geworfen - angefangen bei der fehlenden sozialen Absicherung der weltweit zwei Milliarden informell Beschäftigten. Doch um dieses Versagen zu beheben, bedarf es mehr als Sozialprogramme; die Regierungen müssen auch die digitale Kluft überwinden.

Sozialprogramme, die während der Pandemie die „fehlende Mitte” unterstützen sollten, also informell Beschäftigte, die von der normalen beschäftigungsgebundenen Sozialversicherung ausgeschlossen sind und sich oft nicht für Sozialprogramme qualifizieren, die auf die ganz Armen abzielen, verließen sich stark auf digitale Technologien. Die Registrierung erfolgte über Smartphones. Die Regierungen verifizierten die Empfänger mit digitalen Identifikationssystemen. Die Zahlungen landeten in elektronischen Geldbörsen.

Dieser begrüßenswerte Einsatz digitaler Technologie rationalisierte die Verfahren und ermöglichte es den Arbeitnehmern, persönliche Interaktionen zu vermeiden, wenn sie Leistungen beantragten oder abholten. Aber dieser Ansatz birgt auch ein offensichtliches Risiko: den Ausschluss derjenigen, die sich auf der falschen Seite der digitalen Kluft befinden.

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