Africa scientists -:AFP:Getty Images Africa science

Forschung für Entwicklung

KOPENHAGEN – Bei Hungersnöten stellen Regierungen und internationale Geber lebensrettende Hilfe zur Verfügung. Reiche Länder geben jährlich nicht nur über 130 Milliarden US-Dollar, um Hungernde mit Lebensmittel zu versorgen, sondern auch, um weltweit wichtige Infrastruktur aufzubauen sowie Zugangshürden in den Bereichen Bildung, Gesundheit, sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen zu senken.

Das alles ist von entscheidender Bedeutung. Doch am lohnendsten wäre es im Entwicklungsbereich, nicht in die Probleme von heute, sondern in die Herausforderungen von morgen zu investieren.

Es hat sich immer wieder gezeigt, dass ein Dollar, der für Forschung und Entwicklung ausgegeben wird, den höchsten sozialen Nutzen aller Formen strategischer Interventionen erbringt. Mit höheren Ausgaben für F&E könnte man zahlreiche der typischen Bedenken entkräften, die in Geberländern über „Finanzierungskorruption“ kursieren. Und es bestehen enorme Lücken in der Wissensbasis, die man mit Forschung schließen könnte. Dazu ist es erforderlich, jenseits populärer Forschungsthemen wie alternative Energien und Impfstoffe neues Terrain zu beschreiten.

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