The Dome of the Rock mosque at the al-Aqsa mosque Ahmad Gharabli/Getty Images

Der alte Nahostkonflikt und der neue Nahe Osten

BERLIN – Wir leben in einer Zeit des Übergangs, global schickt sich China an, die USA als Führungsmacht abzulösen oder zumindest zum Ko-Partner in der Führung zu werden. Und auch im Nahen und Mittleren Osten verschieben sich die bisher bekannten Parameter seiner Ordnung oder besser: Konflikte.

Ziemlich genau hundert Jahre nach dem Sykes–Picot Abkommen, durch das die beiden europäischen Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien den  post-osmanischen Nahen Osten unter sich aufteilten und dessen Grenzen entsprechend ihrer Interessen zogen,  die bis heute gültig sind, mehren sich die Anzeichen, dass sich die Ordnung der Region und die Einordnung der existenten Konflikte zu ändern beginnt.

Diese Region war seit 1948, seit der Gründung des Staates Israel, und dem ersten israelisch-arabischen Krieg, den Israel gewonnen hatte, wie alle anderen, die danach kamen, auch, hat dieser Konflikt die Region dominiert und strukturiert. Eine der großen Fragen der Weltpolitik lautete seitdem, ob und wenn ja, wie und vor allem wann es gelingen könnte, einen friedlichen Ausgleich zwischen Israel und den Palästinensern zu erreichen, um so den Nahen Osten zu befrieden.

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