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Die Krise von 2020

NEW HAVEN – Die Vorhersage der nächsten Krise - finanziell oder wirtschaftlich - ist ein Narrenspiel. Ja, jede Krise hat ihren Helden, der richtig vor dem gewarnt hat, was kommen wird. Und per Definition wurde der Held ignoriert (daher die Krise). Aber die Erfahrung mit modernen Vorhersagen zeigt auch: Wer eine Krise richtig vorhersagt, dem gelingt dieses selten ein zweites Mal.

Das Beste, was die Ökonomen tun können, ist eine Beurteilung der Anfälligkeit. Der Blick auf die Ungleichgewichte in der Realwirtschaft oder an den Finanzmärkten gibt ein Gefühl für die möglichen Folgen eines großen Schocks. Es braucht nicht viel, um in anfälligen Volkswirtschaften und Märkten Korrekturbedarf zu erkennen. Aber die Notwendigkeit einer Korrektur hier und da ist noch lange keine Krise. Es kommt auf die Schwere des Schocks und den Grad der Anfälligkeit an: Große Schocks gepaart mit hoher Anfälligkeit sind ein Garant für eine Krise.

In diesem Sinne ist die Art der Anfälligkeit, die mir am meisten Sorgen bereitet, die unverhältnismäßig überzogenen Zentralbankbilanzen. Dafür habe ich drei Gründe.

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