Donald Trump Saul Loeb/Getty Images

Die Globalisierung unserer Unzufriedenheit

NEW YORK – Vor 15 Jahren veröffentlichte ich Die Schatten der Globalisierung, ein Buch, das erklären sollte, warum in den Entwicklungsländern eine solche Unzufriedenheit mit der Globalisierung bestand. Viele Menschen glaubten ganz einfach, dass das System zu ihren Ungunsten „manipuliert“ sei, und globale Handelsabkommen wurden als besonders unfair herausgegriffen.

Inzwischen hat die Unzufriedenheit mit der Globalisierung in den USA und anderen entwickelten Volkswirtschaften eine Welle des Populismus ausgelöst. Diese wird von Politikern angeführt, die behaupten, dass das System ihre Länder benachteilige. In den USA beharrt Präsident Donald Trump darauf, dass die Verhandlungsführer seines Landes den bei Verhandlungen mit Mexiko und China hereingelegt worden seien.

Wie also kann etwas, von dem – in den Entwicklungsländern und den entwickelten Ländern - angeblich alle profitieren sollten, heute fast überall geschmäht werden? Wie kann ein Handelsabkommen alle beteiligten Parteien benachteiligen?

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