first female president ethiopia EDUARDO SOTERAS/AFP/Getty Image

Die Feminisierung afrikanischer Politik

BAMAKO/TORONTO – Vergangenen Monat ernannte der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed ein neues Kabinett; zehn der 20 Posten gingen an Frauen. Eine Woche später wählte das Parlament des Landes einstimmig Sahle-Work Zewde zur ersten Präsidentin Äthiopiens, und eine Woche später wurde Meaza Ashenafi zur ersten weiblichen Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs.

Äthiopien ist nicht allein. Der ruandische Präsident Paul Kagame hat im vergangenen Monat ein neues Kabinett mit einem ausgewogenen Verhältnis von Männern und Frauen vorgestellt. Ruanda hatte bereits den weltweit höchsten Frauenanteil in einem Nationalparlament, jetzt wird das Land noch mehr Entscheidungsträgerinnen haben.

Während Äthiopien und Ruanda bei Afrikas Bemühungen um Geschlechterparität in der Politik an der Spitze stehen, liegen andere afrikanische Länder nicht weit zurück. Sechs der führenden 20 Länder der Welt, gemessen am Anteil von Frauen an den Sitzen in gesetzgebenden Versammlungen, befinden sich in Afrika südlich der Sahara, und in zwei afrikanischen Ländern am Ende der globalen Liste – Nigeria und Mali – diskutieren Politiker derzeit, wie die Anteil der weiblichen Abgeordneten erhöht werden kann.

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