cokehamilton1_luis alvarez_getty images_woman Luis Alvarez/Getty Images

Für einen gerechteren und umweltfreundlicheren Wiederaufbau

GENF – Ebenso wie Landwirte den Anbau für die nächste Saison planen, müssen wir nun die Saat für eine unseren Vorstellungen entsprechende postpandemische Zukunft ausbringen. Das bedeutet, Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der Erholung zu stellen und eine integrativere Entwicklung durch „guten Handel” zu fördern.

Die größte Herausforderung besteht in der wirtschaftlichen Ungleichheit – nicht nur zwischen  und innerhalb von Ländern. Covid-19 hat insbesondere das Ausmaß der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern aufgezeigt, wobei Frauen am meisten unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leiden. Untersuchungen des International Trade Centre zeigen, dass fast 65 Prozent der von Frauen geführten Kleinunternehmen in 120 Ländern von der Krise stark betroffen sind (verglichen mit lediglich etwas mehr als der Hälfte der von Männern geleiteten Firmen). Am stärksten trifft es Sektoren, in denen überwiegend Freuen beschäftigt sind - darunter Einzelhandel, Gastgewerbe, Tourismus sowie handwerkliche Fertigung und die Leichtindustrie.

Außerdem bedeuten beschleunigte Digitalisierung und Verlagerungen in der Konfiguration der Lieferketten, dass Unternehmerinnen überall - vor allem aber in Entwicklungsländern - mit zusätzlichen Hindernissen konfrontiert sind. Diese reichen vom Zugang zu Informationen und Ressourcen bis hin zum Erwerb neuer Kompetenzen und dem Aufbau von Netzwerken.

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