lomborg167_TOLGA AKMENAFPGetty Images_climate protest Tolga Akmen/AFP/Getty Images

Überhitzung bezüglich der globalen Erwärmung

PRAG – Überall in der reichen Welt schwänzen derzeit Kinder die Schule und gehen auf die Straßen, um Maßnahmen gegen den Klimawandel einzufordern. Sie wurden inspiriert von der 16-jährigen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg, die schimpft, dass Medien und Politiker die globale Erwärmung ignorieren, und will, dass wir „Panik kriegen“ Für den 15. März ist jetzt ein weltweiter Aktionstag geplant.

Obwohl die Leidenschaft der Schüler bewundernswert ist, ist ihr Fokus fehlgeleitet. Dies ist weitgehend die Schuld der Erwachsenen, die die Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass sie Kinder unnötig mit dem Klimawandel ängstigen. Es ist kein Wunder, dass Kinder Angst kriegen, wenn Erwachsene ein derart schreckliches Bild der globalen Erwärmung malen.

Zunächst einmal haben führende Politiker und große Teile der Medien dem Klimawandel sehr wohl gegenüber anderen Problemen, vor denen unser Planet steht, Priorität eingeräumt. So hat im vergangenen September UN-Generalsekretär António Guterres den Klimawandel als ein „unmittelbar existenzbedrohliches“ Problem beschrieben, das außer Kontrolle geraten könne. Im letzten Monat veröffentlichte die New York Times auf der Titelseite einen Kommentar mit der Überschrift „Zeit, in Panik zu verfallen“. Und einige prominente Politiker sowie viele Aktivisten haben den jüngsten Bericht des UN-Klimarats (IPCC) so interpretiert, als ginge in zwölf Jahren die Welt unter.

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