Ein Klimaschutzabkommen reicht nicht

AMSTERDAM – Auf dem Klimagipfel der COP 15 in Kopenhagen verhandeln die führenden Politiker der Welt über die Zukunft unseres Planeten. Alles deutet darauf hin, dass es wohl kein globales Klimaschutzabkommen geben wird. Die Ansichten der Teilnehmerländer und der verschiedenen Machtblöcke aus Industrie und Politik gehen einfach zu weit auseinander.

Politiker, Beamte und die anderen Teilnehmer am Gipfel in Kopenhagen haben einander hauptsächlich mit Zahlen bombardiert, die aufzeigen, um wie viel die verschiedenen Länder ihre CO2-Emissionen verringern können, welche Summen man in den nächsten Jahren bereitstellen wird müssen, wie die Verantwortungsbereiche genau abgesteckt sind, wie hoch der gerade noch verkraftbare Temperaturanstieg sein darf und wie lange wir noch zuwarten können.

Dabei handelt es sich um sehr wichtige Fragen. Aber Zahlen alleine reichen einfach nicht. Zur Bekämpfung des Klimawandels bedarf es eines anderen Ansatzes.

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