Die Ressourcenrevolution

SAN FRANCISCO – Die Welt befindet sich an der Schwelle zu einer riesigen Geschäftschance, wie sie sich nur einmal in einem Jahrhundert bietet. Diese Chance ist der ersten Industriellen Revolution mit ihrem Wandel der Arbeitsproduktivität ebenso ebenbürtig wie der zweiten, im Zuge derer für den Aufbau von Städten beispiellose Kapitalsummen mobilisiert wurden. Mittelpunkt der neuen Revolution ist der dritte primäre Produktionsfaktor: natürliche Ressourcen.

Diese Revolution kommt keine Sekunde zu früh. Nach Jahrhunderten verschwenderischer Produktion und Konsumgewohnheiten – ermöglicht durch immer niedrigere Rohstoffpreise, die im letzten Jahrhundert in Friedenszeiten jährlich im Schnitt um 0,7 Prozent sanken – bedarf es dringend neuer Technologien, die es Produzenten ebenso wie Verbrauchern ermöglichen, mit weniger Einsatz mehr zu erreichen.

Noch dringlicher wird die Angelegenheit angesichts der sich zunehmend kostspielig gestaltenden Rohstoffgewinnung, da sich die Produktion an Orte verlagert, die logistisch – und oftmals auch politisch – eine schwierige Herausforderung darstellen.  Unterdessen nimmt die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden in China, Indien, Indonesien, Brasilien und anderen Schwellenländern rasant zu.

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