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Massenflucht aus dem Silicon Valley

STANFORD – Aus dem Silicon Valley kommt gegenwärtig die Nachricht, dass einige der dynamischsten Unternehmen Amerikas dort ihre Zelte abbrechen und gehen. Hewlett Packard – ein 1939 von Bill Hewlett und David Packard in einer Garage in Palo Alto gegründetes Unternehmen – verlegt derzeit seine Zentrale nach Houston (Texas), und der Software-Riese Oracle hat sein Hauptquartier bereits aus Redwood City (Kalifornien) ins texanische Austin verlagert.

Auch der CEO von Tesla und SpaceX, Elon Musk, hat angekündigt, dass er nach Texas ziehen wird, und dasselbe gilt für Joe Lonsdale, den Gründer des Datenanalyse-Unternehmens Palantir, der sein komplettes Wagniskapitalunternehmen 8VC mitnimmt. Lonsdale ist derart desillusioniert vom „Golden State“, dass er seinen Schritt öffentlich in einem Artikel für das Wall Street Journal mit dem Titel „California, Love It and Leave It“ angekündigt hat.

Natürlich hatten viele Wirtschaftsbeobachter diesen Exodus bemerkt, lange bevor er sich zu einer Massenflucht entwickelte. Meine eigenen Vorträge vor Unterstützern der Hoover Institution der Universität Stanford fanden früher alle in Kalifornien statt; heute reise ich häufig nach Dallas oder in andere Städte, weil viele Leute dorthin abgewandert sind.

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