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Wie Entwicklungsländer klimapolitisch die Führung übernehmen

LIBREVILLE – Als Gabun 2015 das Pariser Klimaabkommen ratifizierte, fing die wirkliche Arbeit erst an. Das Hauptproblem war, Wege zu finden, um die natürliche Umwelt des Landes zu schützen, die immer stärkere Klimakrise zu bekämpfen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Bevölkerung nicht zu beschränken. Fast vier Jahre später verstehen wir die Krise, vor der wir stehen, besser. Auch die Notwendigkeit, die Entwicklung unseres Landes mit seiner Klimapolitik in Einklang zu bringen, ist dringender als je zuvor.

Entwicklungsländer wie unseres können nicht dem gleichen Entwicklungsweg folgen, den die westlichen Volkswirtschaften in den letzten anderthalb Jahrhunderten gegangen sind. Wir kennen die verheerenden Folgen der schnellen Industrialisierung für die Umwelt und die klimatische Entwicklung der Welt, also müssen wir zur Verbesserung des Lebensstandards einen anderen Weg finden.

Daher ist es nur folgerichtig, dass die Industrieländer den Entwicklungsländern zusätzliche technologische und finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellen. Immerhin ist dies der Preis für unsere geteilte Verantwortung für den Planeten. Aber klimapolitische Lösungen kommen nicht nur aus dem Westen. Auch Entwicklungsländer wie Gabun haben die Möglichkeit, bei diesem Übergang die Führung zu übernehmen.

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