Alexis Tsipras NurPhoto/Getty Images

Das illiberale Establishment Europas

ATHEN – Am 25. März trafen sich die Politiker Europas am Geburtsort des „europäischen Projekts“, um den 60. Geburtstag der Römischen Verträge zu zelebrieren. Aber was genau gab es eigentlich zu feiern?

Priesen sie die Disintegration Europas, die sie nun „Hochgeschwindigkeitseuropa“ oder „Europa der wechselnden Geometrien“ nennen? Oder waren sie dort, um sich selbst zu ihren üblichen Versuchen der Krisenbewältigung zu gratulieren – Versuche, die in der gesamten Europäischen Union einen fremdenfeindlichen Nationalismus zur Folge hatten?

Sogar hartgesottene Europafreunde gaben zu, dass die Versammlung in Rom eher eine Totenwache war als eine Party. Und ein paar Tage später schickte die britische Premierministerin Theresa May dann den Brief ab, der den langsamen, aber unwiderruflichen Austritt Großbritanniens aus der EU einleitete.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/fPwx4vp/de;

Handpicked to read next

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.