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Schließt die Ausbildungslücke für Flüchtlinge

GENF – Zu investieren – sei es in Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold, Lotterietickets oder in das neuste Startup – geht heute schnell und leicht. Bei Investitionen in Menschen sind die Dividenden hingegen nicht immer so klar – ebenso wenig die Mittel, anhand derer die Rendite berechnet werden kann.

Und in Menschen zu investieren, die von ihrem Heimatland entwurzelt sind, ihren Lebenserwerb und ihr Eigentümern verloren haben, vielleicht sogar von ihren Familien getrennt wurden und gezwungen sind, völlig von vorn anzufangen, überlegt man sich wahrscheinlich zweimal. Aber tatsächlich gehören Investitionen in Flüchtlinge zu den besten, die es gibt. Die Ausbildung jener, die durch Konflikte und Aufstände entwurzelt wurden, ist kein finanzieller Aufwand, sondern eine goldene Gelegenheit.

Für die meisten Menschen in den Industrieländern bedeutet Ausbildung, ihre Neugier zu befriedigen, ihre Neigungen zu entdecken und zu lernen, in der Welt der Arbeit, des zivilen und des sozialen Lebens für sich selbst sorgen zu können. Für Flüchtlinge hat Ausbildung denselben Nutzen, leistet aber noch viel mehr: Sie ist der sicherste Weg, nach dem Trauma der Vertreibung einen Sinn für Zweck und Würde wiederzufinden. Außerdem hilft sie, wirtschaftliche Eigenständigkeit zu erlangen – oder sollte dies zumindest. In einer Zeit, in der die Regierungen Billionen von Dollar für Konflikte verschwenden, sind Investitionen in Menschen, die auf der Flucht waren, um so wichtiger.

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