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Flüchtlinge, Ruanda und der Rechtsstaat

LONDON – Jeder einzelne afghanische und syrische Flüchtling, der in den letzten Jahren vor einem Gericht in Ruanda um Asyl ersucht hat, wurde abgewiesen. Viele andere haben nicht einmal Asylanträge gestellt, weil die ruandische Regierung sie „still und heimlich“ in Nachbarländer abtransportieren ließ. Dies setzt diese Flüchtlinge dem Risiko des Refoulements aus: der Rücksendung in das Land, aus dem sie aus Angst vor Verfolgung, Folter oder Tod geflohen waren.

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