Joe Raedle/Getty Images

Der starke Dollar als Trumps Schwäche

SANTA BARBARA – Nachdem der US-Dollar seit Jahresbeginn um mehr als 8 Prozent zugelegt hat, nähert er sich den, seit einem Jahrzehnt nicht mehr erreichten Höchstständen, und die Marktindikatoren deuten auf einen noch stärkeren Anstieg in den kommenden Monaten hin.

Auf den ersten Blick scheint diese Entwicklung US-Präsident Donald Trump zu bestätigen, der mit dem Versprechen, „Amerika wieder groß“ zu machen in das Amt gewählt wurde. Ein stärkerer Dollar könnte heißen, dass seine wachstumsfreundliche Wirtschaftspolitik funktioniert.  Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass die Dinge etwas komplizierter sind; tatsächlich könnte Trump einen enormen Rückgang des Dollarkurses herbeiführen.

Zunächst ist nicht einmal klar, ob sich Trump die Aufwertung des Dollars überhaupt auf seine Fahnen heften kann. Aber selbst wenn er es könnte, ist ein starker Dollar für seine politischen Ziele nicht unbedingt von Vorteil; ebenso wenig ist der Wechselkurs eine präzises Maß für die wahre Stärke einer Währung.   

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