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Wie können Entwicklungsländer die Nachhaltigkeitsziele finanzieren?

MANCHESTER – Mit so weitreichenden Absichten wie der Beseitigung der Armut in allen ihren Formen und der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Bildung für alle bis 2030 präsentieren sich die Ziele für nachhaltige Entwicklung höchst ambitioniert – weitaus ambitionierter als ihre Vorgänger, die Millenniums-Entwicklungsziele. Ob man die Nachhaltigkeitsziele erreicht, wird entscheidend von den Finanzen abhängen – insbesondere von der öffentlichen Finanzierung.

Traditionellerweise würde die offizielle Entwicklungszusammenarbeit eine zentrale Rolle bei der Finanzierung eines Plans wie der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung spielen, die auch die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umfasst. Doch in einer Zeit, in der nationalistische Rhetorik und die Politik der Isolation in einigen der größten traditionellen Geberländer der Welt - beginnend mit den Vereinigten Staaten - an Bedeutung gewinnen, wird offizielle Entwicklungszusammenarbeit nicht ausreichen.

Tatsächlich ist die Auslandshilfe in den letzte Jahren bestenfalls unverändert niedrig geblieben – und eine Erhöhung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: das Schreckgespenst einer weltweiten Rezession – verschärft durch US-Präsident Donald Trumps Handelskrieg – lässt die Verringerung der Einnahmen durch die Geberländer neben der steigenden Nachfrage nach öffentlichen Ausgaben auf nationaler Ebene durchaus möglich erscheinen. Nichts davon verheißt etwas Gutes für den Zufluss an Auslandshilfe.

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