Venezuela bank FEDERICO PARRA/AFP/Getty Images

Der seltsame Fall der ausgebliebenen Zahlungsausfälle

CAMBRIDGE – Auf- und Abschwünge bei den internationalen Kapitalströmen und Rohstoffpreisen sowie die Unwägbarkeiten der internationalen Zinssätze werden schon lange mit Wirtschaftskrisen – vor allem, aber nicht ausschließlich in den Schwellenmärkten – in Verbindung gebracht. Der Krisentypus variiert dabei je nach Zeit und Ort. Ein „plötzlicher Stopp“ von Kapitalzuflüssen löst manchmal eine Währungskrise, manchmal eine Bankenkrise und recht häufig einen staatlichen Zahlungsausfall aus. Doppel- oder Dreifachkrisen sind nicht selten.

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