A man walks past a branch of the Monte dei Paschi di Siena bank FILIPPO MONTEFORTE/AFP/Getty Images

Das Schicksal der italienischen Banken nach den Wahlen

LONDON –  Während sich Italien der wohl umstrittensten Parlamentswahl seit 1945 nähert, bleiben die Banken ein Thema, um das man sich gerne drückt. Zu groß und zu schwerfällig, um sie gänzlich außer Acht zu lassen, stellen sie eine permanente Peinlichkeit für die Parteien dar, die seit der globalen Finanzkrise des Jahres 2008 in der Regierung waren und insbesondere für den ehemaligen Ministerpräsidenten Matteo Renzi, der hofft, seine politische Karriere im März wieder in Schwung zu bringen. Außerdem sind sie für die Populisten der Fünf-Sterne-Bewegung auch ein einladendes Ziel für Agitationen gegen das Establishment.

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