Blutdurst

WASHINGTON, DC – In den meisten Industriestaaten können Patienten der Sicherheit von Bluttransfusionen vertrauen. Das Problem ist, dass es nicht immer leicht ist, den ständigen Nachschub sauberen Spenderblutes zu gewährleisten. Ist es möglich, ein für alle Mal einen ausreichenden Vorrat an sicherem Blut zu schaffen?

Die heutigen Blutvorräte wurden oft von Freiwilligen gespendet und können mit HIV und anderen Infektionsträgern verunreinigt sein. Und Spenderblut muss kalt gelagert werden und hält dann 28 Tage. Aufgrund der Angst vor Verunreinigung – und des Interesses des Militärs an haltbareren Vorräten – steht die Erforschung synthetischer Alternativen in der Medizin schon lang an erster Stelle.

Die Idee der Verwendung von Blutersatz kam erstmals im 17. Jahrhundert auf und ist immer noch Gegenstand vieler Forschungen. Bei der Suche nach haltbarem, transportablem, umfassend verwendbarem Blutersatz wurden bereits viele Produkte entwickelt, die in Extremsituationen wie etwa auf dem Schlachtfeld die üblichen Bluttransfusionen ersetzen und damit die Transfusionsmedizin revolutionieren könnten.

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