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Digitale Plattformen: Eine Chance für Afrika

TORONTO – Das Wachstum digitaler Plattformen in Afrika könnte neue Möglichkeiten bieten, die gegenwärtige Kluft zwischen häufig unsicheren, informellen Arbeitsverhältnissen und regulärer Beschäftigung zu schließen. Sogenannte „portable benefits“, also übertragbare Sozialleistungen, die ein Freiberufler von Job zu Job mit sich nimmt, könnten diesen Wandel beschleunigen.

Es gibt bereits rund 300 aktive digitale Plattformen in Afrika mit fast fünf Millionen Beschäftigten. Dazu gehört das in Nigeria gegründete E-Commerce-Unternehmen Jumia, das heute in 14 Ländern auf dem Kontinent tätig ist.

Der Aufstieg solcher Plattformen hat die Debatte über den Niedergang des traditionellen Arbeitsvertrages und das Fortbestehen weit verbreiteter informeller Beschäftigung in Afrika intensiviert. Diese Verschiebung erhöht das Risiko niedrigerer Löhne und geringwertigerer Arbeitsplätze. Außerdem schränkt sie den Zugang der Arbeitnehmer zu entscheidenden Sozialleistungen ein, einschließlich bezahlter Urlaub im Krankheitsfall, Krankenversicherung, Arbeiterunfallversicherung und arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorgepläne.

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