Children in India Schoolchildren in India/Pixabay

The Year Ahead 2016

Von der Kindersklaverei in die Freiheit

NEU DELHI – Es ist ein Schandfleck der Menschheit, dass Sklaverei noch nicht ausgerottet ist – und Kindersklaverei schon gar nicht. Die Versklavung von Kindern hält sich immer noch hartnäckig. Die Zahl der Kindersklaven von 5,5 Millionen blieb über die letzten zwei Jahrzehnte konstant. Wie Tiere werden sie gekauft und verkauft, manchmal für weniger als eine Packung Zigaretten. Zu der erwähnten Zahl kommen noch 168 Millionen Kinderarbeiter, 59 Millionen Kinder, die keine Schule besuchen und 15 Millionen Mädchen unter 15 Jahren, die jedes Jahr zwangsverheiratet werden – eine Situation jenseits aller Akzeptanz.

Vor achtzehn Jahren bildete die Kampagne Global March Against Child Labour die Speerspitze einer globalen Bewegung, die Kinderarbeit und Kindersklaverei in das Bewusstsein globaler Spitzenpolitiker rückt. Dank des unschätzbaren Beitrages von Mitstreitern, Mitarbeitern, Bildungsfachleuten und Unternehmen wurde die Kampagne zu einem durchschlagenden Erfolg und führte zur Verabschiedung des Übereinkommens über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit durch die Internationale Arbeitsorganisation.

Dennoch ist klar, dass es noch viel Arbeit zu leisten gibt. Aus diesem Grund bemühte sich Global March Against Child Labour so intensiv -  mit einer von 550.000 Menschen unterschriebenen Petition – die Spitzenpolitiker dieser Welt zu veranlassen, sich im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele, die in den nächsten 15 Jahren die globalen Entwicklungsbemühungen definieren werden, in entschlossener Sprache gegen Kindersklaverei zu wenden. Zu diesen Entwicklungszielen zählt auch, „Zwangsarbeit auszurotten, moderne Sklaverei und Menschenhandel zu stoppen sowie die schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu verbieten und zu beseitigen.“

To continue reading, please subscribe to On Point.

To access On Point, log in or register now now and read two On Point articles for free. For unlimited access to the unrivaled analysis of On Point, subscribe now.

required

Log in

http://prosyn.org/gJEUKFO/de;
  1. Trump visits China Thomas Peter-Pool/Getty Images

    China’s New World Order?

    • Now that Chinese President Xi Jinping has solidified his position as China’s most powerful leader since Mao Zedong, he will be able to pursue his vision of a China-led international order.

    • But if China wants to enjoy the benefits of regional or even global hegemony in the twenty-first century, it will have to prove itself ready to accept the responsibilities of leadership.
  2. Paul Manafort Alex Wong/Getty Images

    The Fall of the President’s Men

    • There can no longer be any doubt that Donald Trump is the ultimate target of Special Counsel Robert Mueller’s sweeping investigation of alleged Russian interference in the 2016 presidential election. 

    • But even if Mueller doesn’t catch Donald Trump in a crime, the president will leave much human and political wreckage behind.
  3. Painted portraits of Chinese President Xi Jinping and late communist leader Mao Zedong Greg Baker/Getty Images

    When China Leads

    For the last 40 years, China has implemented a national strategy that, despite its many twists and turns, has produced the economic and political juggernaut we see today. It would be reckless to assume, as many still do in the US, Europe, and elsewhere, that China’s transition to global preeminence will somehow simply implode, under the weight of the political and economic contradictions they believe to be inherent to the Chinese model.