Naher Osten: Hoffnung inmitten des Chaos

LONDON – Syrien durchlebt einen Alptraum. Ägypten steht am Rande des Abgrunds. Doch wie die Aufnahme von Friedensgesprächen zwischen Israel und der Palästinenserbehörde zeigt, gibt es Anzeichen der Hoffnung. Und auch wenn es der Intuition widerspricht: Die Turbulenzen der Region bringen deren grundlegende Probleme endlich in einer Weise an den Tag, die es möglich macht, sie in Angriff zu nehmen und zu überwinden. Dies ist keine Zeit für Verzweiflung, sondern für aktives Engagement.

Niemand hielt die Wahrscheinlichkeit einer Wiederbelebung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses für mehr als minimal. Doch jetzt ist sie da. Und dies sind keine Gespräche über Gespräche; es ist eine echte Neuaufnahme der Verhandlungen über den Endstatus, bei der beide Seiten sich verpflichtet haben, den Prozess mindestens neun Monate lang aufrecht zu erhalten.

Für jene von uns, die in dieser Frage in der Vergangenheit – oft erfolglos – Kärrnerarbeit geleistet haben, ist dies ein enormer Erfolg, herbeigeführt durch die hartnäckige Entschlossenheit des amerikanischen Außenministers John Kerry und die Bereitschaft des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und des Präsidenten der Palästinenserbehörde, Mahmoud Abbas, zu Hause politische Risiken bei der öffentlichen Meinung einzugehen.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/DnRY9aN/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.