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Die Vorteile offener Finanzdaten

SAN FRANCISCO – Länder wie Australien, Brasilien, Nigeria und die Vereinigten Staaten führen neue Richtlinien und Regeln zur digitalen Verteilung finanzieller Daten ein. Das Ziel ist, digitale Datenökosysteme zu schaffen, die die Interaktionen zwischen Finanzinstitutionen und ihren Privat- und Firmenkunden erleichtern und beschleunigen sollen. Aber die erfolgreiche Einführung offener Finanzdaten könnte auch dem Wachstum der Weltwirtschaft einen Schub verleihen.

Indem offene Datensysteme dafür sorgen, dass Kundendaten über Anwendungsschnittstellen (APIs) reibungslos zwischen Finanzinstituten fließen, können sie die Notwendigkeit manueller Datenverarbeitung verringern oder gar aufheben. Die entscheidende Voraussetzung für ein solches System ist ein starkes Vertrauen der Verbraucher. Und dies kann nur durch ein dickes Polster von Nutzerzustimmung, Datenschutz und Cyber-Sicherheit hergestellt werden.

Werden solche Schutzvorrichtungen eingeführt, können die Vorteile erheblich sein. Einzelpersonen und kleine Unternehmen können Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten – beispielsweise können Daten, die zeigen, dass ein Neukunde verlässlich seine Miete, Nebenkosten und andere Rechnungen bezahlt, dessen Chancen auf einen Erstkredit erheblich vergrößern.

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