Probleme in den hochentwickelten Ländern

NEW YORK: Die Ökonomie wird im englischen Sprachraum häufig als dismal science (trostlose Wissenschaft) bezeichnet, und während des letzten halben Jahrzehnts hat sie sich diesen Ruf in den hochentwickelten Volkswirtschaften ehrlich verdient. Leider dürfte sich daran im kommenden Jahr kaum etwas ändern.

Das reale (inflationsbereinigte) BIP pro Kopf in Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA ist heute niedriger als vor Beginn der Großen Rezession. Tatsächlich ist das BIP pro Kopf in Griechenland seit 2008 um fast 25% geschrumpft.

Es gibt ein paar Ausnahmen: Nach mehr als zwei Jahrzehnten scheint die japanische Volkswirtschaft unter der Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe Fortschritte zu machen, auch wenn Japan angesichts eines Erbes der Deflation, das bis in die 1990er Jahre zurückreicht, noch einen weiten Weg vor sich hat. Und in Deutschland war das reale BIP pro Kopf 2012 höher als 2007 – allerdings ist ein Anstieg von 3,9% in fünf Jahren wenig Grund, stolz zu sein.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/snDE3NH/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.