Eine Silicon Valley anpflanzen

SAN FRANCISCO: Dem dot.com Boom ist vielleicht im Moment die Puste ausgegangen, aber das hält Regierungen nicht davon ab ihre eigene Hightech-Industrien fördern zu wollen. In der Tat sind viele Länder eifersüchtig auf Silicon Valley, dem ausserhalb von San Francisco liegenden Weltzentrum der Computer-, Software- und Internet-Industrie. Das riesige Investment von Microsoft im englischen Cambridge, und die $200 Millionen Förderungssgelder die Bill Gates ihrer altehrwürdigen Universität zur unterstützung Technologie Studenten aller Welt gegeben hat, haben Cambridge zu einem starken Zentrum der technologischen Innovation zu verholfen. Städte und Universitäten in ganzer Welt wollen jetzt mitmischen.

Quer durch Europa und in Asien haben tatsächlich andere Länder schon begonnen, oder überlegen es sich, den Wachstum ihrer eigenen Hightech-Standorte durch staatliche Unterstützung zu fördern. Anhand meiner Beobachtungen von Silicon Valley während den vielen Jahren die ich an der Hoover Institution der Stanford University verbrachte, bin ich aber davon überzeugt, dass dynamische Industriegebiete eine flexible Wirtschaftsumgebung benötigen, und keine staatliche Industriepolitik.

Silicon Valley begann in den 1950er Jahren mit einem bescheidenen Plan von Frederick Terman, einem weitsichtigem Dekan der Stanford Engineering School, einen Industriepark auf von Stanford unbenutztem Grundstück zu gründen. Einige Firmen gingen auf den Vorschlag ein, aber das Gebiet war noch schläfrig und unbeeindruckend als ich erstmals Stanford in den frühen 1960ern besuchte.

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