Die Armen: Verursacher der Krise?

WASHINGTON, D.C.: Immer noch spaltet die erhitzte Debatte über die Ursachen der Finanzkrise von 2007-2009 die Vereinigten Staaten. Ist die Regierung schuld an dem, was schief gegangen ist, und, falls ja, in welchem Sinne?

Im Dezember meldete sich nun die republikanische Minderheit im Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise, der Financial Crisis Inquiry Commission (FCIC), mit einer präventiven Darstellung ihrer Sicht der Dinge zu Wort. Laut dieser Gruppe brachte eine fehlgeleitete Regierungspolitik, die darauf abzielte, die Eigenheimquote bei den relativ armen Leuten zu steigern, zu viele von diesen dazu, Subprime-Hypotheken abzuschließen, die sie sich nicht leisten konnten.

Diese Geschichte könnte eine Menge Unterstützung erhalten, insbesondere im von den Republikanern kontrollierten Repräsentantenhaus und im Vorfeld der 2012 anstehenden Präsidentschaftswahlen. Die Republikaner in der FCIC schreiben sehr beredsam. Aber können sie ihre Behauptungen auch belegen? Liegt die Verantwortung für die schwerste Finanzkrise in den USA seit mehr als einer Generation bei den Armen?

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/dod9pCz/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.