Kann irgendetwas den Fall des Dollars verlangsamen?

Der „Dollar Denial“, jener Zustand sturer Erkenntnisverweigerung, gemäß welchem Bankiers und Notenbanker behaupten, dass sie über Amerikas fallende Währung nicht weiter besorgt wären, scheint zu Ende zu gehen. Inzwischen hat selbst der Chef der Europäischen Zentralbank Jean Claude Trichet sich dem Chor der Besorgten angeschlossen.

Bei Einführung des Euro lag der Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro bei USD 1,16/EUR 1. Zu diesem Kurs war der Dollar, legt man seine Kaufkraftparität (KPP) als Maßstab an, um etwa 10% unterbewertet. Der Kurs des Dollars stieg zunächst, doch seit 2002 ist er im Wesentlichen stetig gefallen. Jeder Tag scheint neue Tiefststände gegenüber dem Euro zu bringen.

Die Politik erscheint angesichts des fortdauernden Absturzes des Dollars paralysiert. Es gibt viele Gründe für ihre Untätigkeit, doch lässt sich nur schwer der Eindruck vermeiden, dass sie mit den gegenwärtigen akademischen Theorien über die Wechselkurse zusammenhängt.

To continue reading, please log in or enter your email address.

To access our archive, please log in or register now and read two articles from our archive every month for free. For unlimited access to our archive, as well as to the unrivaled analysis of PS On Point, subscribe now.

required

By proceeding, you agree to our Terms of Service and Privacy Policy, which describes the personal data we collect and how we use it.

Log in

http://prosyn.org/SvSVIb6/de;

Cookies and Privacy

We use cookies to improve your experience on our website. To find out more, read our updated cookie policy and privacy policy.