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Ein hässlicher Frieden für den Sudan

STANFORD – Nun gut, endlich engagiert sich Amerika. Präsident Barack Obama hat Senator John Kerry mit einem Vorschlag für den Frieden zwischen dem Norden und Süden des Landes in den Sudan geschickt. Dies ist ein gewaltiger Schritt zur Vermeidung eines Blutvergießens wie dem vorangegangenen 20-jährigen Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südsudan, der über zwei Millionen Menschenleben forderte und erst 2005 endete – und derzeit droht wieder auszubrechen.

In den letzten Monaten hat Obama sein eigenes Engagement für eine Friedensstrategie für den Sudan verstärkt und auch das wichtiger Persönlichkeiten aus seiner Regierung. In seinem Namen hat Kerry ein Paket mit Vorschlägen überbracht, die das Land aus der verfahrenen Situation führen sollen, die Norden und Süden an einen gefährlichen Scheideweg gebracht hat.

Wir haben ein Memorandum verfasst, das einige grundlegende Elemente darlegt, die eine große Friedensvereinbarung für den Sudan enthalten könnte. Wenn Sie sich für die Einzelheiten eines möglichen Friedensabkommens interessieren und dafür, was Sie zu seiner Unterstützung tun können, besuchen Sie unsere Website www.sudanactionnow.org.

Es gibt keine Zeit zu verlieren. Am 9. Januar 2011 werden die Menschen im Südsudan für die Unabhängigkeit vom Norden stimmen, dabei drei Viertel der bekannten Ölreserven des Landes mitnehmen und Millionen von Zivilisten direkt den Gefahren des Krieges aussetzen.