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Amerikas aggressives Verhalten im Straßenverkehr

Lateinamerikanische Länder erfreuen sich der Milliarden von Dollar, die ihre Landsleute in den Vereinigten Staaten nach Hause schicken, deshalb sollten sie Notiz davon nehmen, wie viele ihrer Wohltäter von amerikanischen Behörden behandelt werden.

Trotz ihrer Zahl – Einschätzungen des amerikanischen Instituts für Urbanistik zufolge leben über neun Millionen Einwanderer ohne (Aufenthalts-)Papiere in den USA, eine Zahl, die die gesamte Einwohnerzahl von Ländern wie Costa Rica und Nicaragua übersteigt – sind Arbeiter ohne Dokumente schon lange Nordamerikas liebster Prügelknabe. Sonntag noch verdammt, werden sie montags zum Arbeiten angeheuert.

Die Angriffe gegen Einwanderer verstärkten sich, als der amerikanische Kongress im Februar ein Gesetz verabschiedete, nach dem es für alle Staaten illegal sein wird, Arbeitern ohne Papiere Führerscheine auszustellen. Niemand in Amerika berichtet darüber und kaum jemand nimmt Notiz davon, weil sich nur wenige um diejenigen kümmern, die sich nicht legal in den USA aufhalten. Schwarzarbeiter bringen Amerikas Ernten ein, reinigen Amerikas Häuser und setzen Amerikanern ihr Essen vor, aber viele US-Bürger stehen ihrem Schicksal einfach gleichgültig gegenüber.

Die meisten Gruppen mit neun Millionen Mitgliedern, die Milliarden von Dollar repräsentieren, würden dafür sorgen, dass im Kongress die Hölle los ist, wenn sie zum Ziel schlechter Behandlung würden. Aber das Geld, das Schwarzarbeiter verdienen, fließt ins Ausland, um Häuser zu bauen, Geschäfte zu eröffnen und in ganz Lateinamerika alternde Eltern zu versorgen. Deshalb sind die Länder, die von dieser Großzügigkeit profitieren, verantwortlich dafür, sich für die Wähler einzusetzen, die dazu beitragen ihre Wirtschaft über Wasser zu halten. Wenn sich die ausländischen Präsidenten nicht für ihre Wähler einsetzen, wird es der amerikanischen Kongressabgeordneten Linda Sanchez zufolge kaum jemand anders tun.