Ein Friedensfahrplan, der funktioniert

In den Tagen nach der Vorstellung der so genannten "Roadmap für den Frieden zwischen Israel und Palästina" brach die Gewalt zwischen den verfeindeten Parteien erneut mit voller Wucht aus. Palästinensische Selbstmordattentate und israelische Angriffe auf palästinensische Anführer wechselten sich mit derartiger Geschwindigkeit und Brutalität ab, dass nicht mehr möglich war zwischen Angriffen und Vergeltungsschlägen zu unterscheiden.

Die gegenseitigen Schuldzuweisungen folgten natürlich auf dem Fuß. Israelis und Palästinenser beschuldigten sich gegenseitig den Friedensprozess absichtlich zerstören zu wollen. Die Wahrheit ist wie immer komplizierter. Um nachhaltigen Frieden zu schaffen, müssen wir diese Wahrheit verstehen.

In diesem Konflikt gibt es mindestens vier Seiten: Gemäßigte und extremistische Israelis sowie gemäßigte und extremistische Palästinenser. Komplizierte strategische Wechselbeziehungen gibt es nicht nur zwischen Israelis und Palästinensern, sondern auch innerhalb der beiden Lager.

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