Wednesday, November 26, 2014
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Goldener Reis – eine einmalige Chance

SÃO PAULO –Nachdem die Gegner gentechnisch veränderter Lebensmittel für 12 Jahre Verzögerung gesorgt haben, wird auf den Philippinen endlich so genannter „Goldener Reis“ mit Vitamin A angebaut. Im Lauf dieser 12 Jahre sind etwa acht Millionen Kinder auf aller Welt an Vitamin-A-Unterversorgung gestorben. Sind nicht die Gentechnik-Gegner teilweise dafür verantwortlich?

Goldener Reis ist das bekannteste Beispiel der globalen Kontroverse um genetisch veränderte Lebensmittel, in der sich eine Technologie mit einigen Risiken, aber unglaublichem Potenzial und durch Wohlfühlkampagnen erzeugter Widerstand gegenüberstehen. Drei Milliarden Menschen sind auf Reis als Hauptnahrungsmittel angewiesen und 10% sind dem Risiko einer Unterversorgung mit Vitamin A (Vitamin-A-Defizienz oder VAD) ausgesetzt, die, so die Weltgesundheitsorganisation, dazu führt, dass jedes Jahr 250.000 bis 500.000 Kinder erblinden. Die Hälfte dieser Kinder stirbt innerhalb eines Jahres. In einer Studie, die in der britischen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, wird geschätzt, dass Jahr für Jahr 668.000 Kinder unter fünf Jahren an VAD sterben.

Obwohl Menschen mit dem Leben bezahlen, belegen Anti-Gentechnik-Aktivisten – von Greenpeace bis Naomi Klein – die Bemühungen mit Spott Goldenen Reis einzusetzen, um eine Unterversorgung mit Vitamin A zu verhindern. Die indische Umweltaktivistin und Regierungsberaterin Vandana Shiva hat Goldenen Reis als „Scherz“ bezeichnet, der „Hunger und Mangelernährung hervorbringt und nicht etwa eine Lösung herbeiführt.“

Im Jahr 2001 berichtete das New York Times Magazine, man müsse „knapp sieben Kilo gekochten Goldenen Reis pro Tag essen“, um genügend Vitamin A zu bekommen. Was damals eine Übertreibung war, ist heute nachweislich falsch. Zwei unlängst im American Journal of Clinical Nutritionveröffentlichte Studien zeigen, dass nur 50 Gramm Goldener Reis 60% der empfohlenen täglichen Menge an Vitamin A liefern können. Aus den Studien geht hervor, dass Goldner Reis Kinder noch besser mit Vitamin A versorgen kann als Spinat.

Die Gegner behaupten, es gäbe bessere Wege mit Vitamin-A-Defizienz umzugehen. Der jüngsten Erklärung von Greenpeace zufolge ist Goldener Reis „überflüssig und nicht notwendig“, stattdessen werden als „kostengünstig“ beschriebene Zusätze und Anreicherung gefordert.

Mit der Ausgabe von Vitamintabletten oder der Anreicherung von Grundnahrungsmitteln mit Vitamin A kann man gewiss etwas bewirken, aber diese Maßnahmen sind keine nachhaltige Lösung für die Unterversorgung mit Vitamin A. Sie sind zwar kostengünstig, aber Goldener Reis ist neuen Schätzungen zufolge noch weitaus kostengünstiger.

Supplementierungsprogramme kosten 4.300 US-Dollar für jedes Leben, das in Indien gerettet wird, während Anreicherungsprogramme ungefähr 2.700 US-Dollar für jedes gerettete Leben kosten. Das ist in keinem Fall zu viel. Goldener Reis würde allerdings nur 100 US-Dollar für jedes Leben kosten, das vor einer Unterversorgung mit Vitamin A bewahrt wird.

Ferner wird behauptet, Goldener Reis würde nicht angenommen, weil die meisten Asiaten braunen Reis meiden. Brauner Reis unterscheidet sich aber geschmacklich ganz erheblich von Goldenem Reis und verdirbt schnell in heißen Regionen. Außerdem werden viele asiatische Gerichte ohnehin mit Safran, Annatto und Kurkuma gelb gefärbt. Die Menschen, nicht Greenpeace, sollten entscheiden, ob sie Vitamin-A-reichen Reis für sich und ihre Kinder wählen oder nicht.

Die sich selbst erfüllende Kritik, die viele Aktivisten gegenwärtig anbringen, ist die höchste Ironie. Greenpeace bezeichnet Goldenen Reis als „Misserfolg“, weil „mit der Entwicklung vor 20 Jahren begonnen wurde und er immer noch ohne Auswirkung auf die herrschende Vitamin-A-Defizienz ist.“ Dieser Misserfolg, das hat Ingo Potrykus, der Wissenschaftler, der Goldenen Reis entwickelt hat, klargestellt, ist fast vollständig dem unerbittlichen Widerstand gegen gentechnische veränderte Lebensmittel geschuldet – der häufig von reichen, wohlmeinenden Menschen aus der westlichen Welt ausgeht, die weit von den Risiken einer Unterversorgung mit Vitamin A entfernt sind.

Die Regulierung von Waren und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Gesundheit ist eindeutig eine gute Idee; diese muss aber stets gegen die potenziellen Kosten abgewogen werden – in diesem Fall gegen den Preis, den es hat, acht Millionen Kindern in den vergangenen 12 Jahren nicht mit mehr Vitamin A zu versorgen.

Zur Veranschaulichung: Wenn die geltenden Bestimmungen für gentechnisch veränderte Lebensmittel für gentechnisch nicht veränderte Produkte gelten würden, wäre der Verkauf von Kartoffeln und Tomaten verboten, die giftige Glykoalkaloide enthalten können; von Sellerie, der krebserregende Psolarene enthält; Rhabarber und Spinat (Oxalsäure) und Maniok, der etwa eine halbe Milliarde Menschen ernährt, aber giftige Blausäure enthält. Nahrungsmittel wie Soja, Weizen, Milch, Eier, Weichtiere, Krustentiere, Fisch, Sesam, Nüsse, Erdnüsse und Kiwi wären ebenfalls verboten, weil sie Lebensmittelallergien auslösen können.

An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass es keine Belege für Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit durch gentechnische veränderte Lebensmittel gibt. Viele Aktivisten behaupten jedoch andere Auswirkungen. Eine weitverbreitete Geschichte, die noch immer von Vandana Shiva wiederholt wird, ist, dass gentechnisch veränderter Bt-Mais Monarchfalter tötet. In verschiedenen, durch Fachleute überprüften Studien ist jedoch bewiesen worden, dass „die Auswirkung des Pollen von Bt-Mais aus derzeitigen kommerziellen Hybriden auf Populationen des Monarchfalters unerheblich ist.“

Greenpeace und viele andere behaupten, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel großen Unternehmen wie Monsanto lediglich dazu verhelfen, sich zu Quasi-Monopolisten aufzuschwingen. Doch damit wird das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt: Die Vormachtstellung großer Unternehmen ist zum Teil auf Anti-Gentechnik-Aktivismus zurückzuführen, der dazu beigetragen hat das Zulassungsverfahren so langwierig und teuer werden zu lassen, dass nur reiche Unternehmen, die auf Landwirte in Industrieländern ausgerichtet sind, es sich leisten können dieses zum Abschluss zu bringen.

Und schließlich wird häufig behauptet, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen teureres Saatgut und weniger Geld für Landwirte bedeuten. Aber Landwirte haben eine Wahl. Über fünf Millionen Baumwollbauern in Indien haben sich für gentechnisch veränderte Baumwolle entschieden, weil sie höhere Nettoeinnahmen erzielen. Ja, das Saatgut ist teurer, aber die höheren Erträge wiegen die Mehrkosten auf.

Es gibt natürlich keine Technologie ohne Mängel und darum ist die Aufsicht durch Behörden sinnvoll. Aber es lohnt sich einen klaren Blick zu bewahren. Nach Untersuchungen, in die 25-jährige Forschungsarbeiten zu genetisch veränderten Organismen (GVO) eingeflossen sind, ist die Europäische Kommission im Jahr 2010 zu dem Schluss gelangt, „dass es bisher keine wissenschaftlichen Hinweise darauf gibt, dass GVO eine größere Gefahr für die Umwelt oder die Lebens- und Futtermittelsicherheit darstellen als herkömmliche Pflanzen und Organismen.“

Nun wird Goldener Reis endlich auf den Philippinen zugelassen; weitere Zielländer sind Bangladesch und Indonesien. Doch acht Millionen Kinder haben zu lange warten müssen.

Wie zu erwarten war protestiert Greenpeace bereits, dass „philippinische Kinder die nächsten Versuchskaninchen für ‚Goldenen Reis‘ sein könnten.“ Vielleicht finden das die 4,4 Millionen philippinischen Kinder, die an einer Unterversorgung mit Vitamin A leiden, gar nicht so schlimm.

Aus dem Englischen von Sandra Pontow.

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    1. CommentedPaul Gregory Ahearn

      This classic debate between GMO, Monsanto issues and improving nutrition of humanity is very nicely presented by Professor Lomborg. The farm industry has been very uneasy to allow Monsanto and others to uniquely control their seed stock; and that body of I.T. law really needs both challenge and amending legislation. However, improved nutrition to over 4 million Fillipino children is slam dunk GOOD --- end the debate, GMO science wins and protect the family/corporate farms both. Without the economic wellness of the farm community; our entire world will suffer. Do NOT bite the hand that feeds you !!! :):):)

    2. CommentedBill Thomas

      Lomborg shilling for the corporations as usual.

      The Golden Rice Hoax. "In order to meet the full needs of 750 micrograms of vitamin A from rice, an adult would have to consume 2 kg 272g of rice per day. This implies that one family member would consume the entire family ration of 10 kg. from the PDS in 4 days to meet vitamin A needs through "Golden rice"." http://online.sfsu.edu/~rone/GEessays/goldenricehoax.html

    3. CommentedInderpreet Singh

      Mr. Lomborg,

      while I appreciate your concern for the millions of lives at risk due to Vitamin A deficiency, I cannot disagree with you more. However, my biggest concern is not that you are advocating for the adoption a GM crop variety. An even bigger concern is that a well-meaning intellectual like yourself who is in a position of "power" and "influence" is so far removed from the reality on the ground and carries a very abstract understanding of the real issues in relation to an extremely complex subject as modifying the genetic code of a naturally existing substance and claiming it to be good for humanity and nature. It's noticeable how one abstract point of view about something complex like GM gets propagated from one intellectual to another without much critical thinking or even attention to the real problems and trends on the ground.

      India, the country that I come from, has been growing food and feeding its people sustainably for over 4000 years in ways that not only sustained but enhanced the natural fertility of soil. Then came along the so called 'Green Revolution' on the pretense that millions are going to die of famine. So we were forced to let go of the "traditional" and "out-dated" ways of farming and adopt "modern" techniques such as intensive irrigation, fertilizer and pesticide inputs. No body bothered to ask the question - "how come a country that has been able to sustainably grow food and feed it's people for over 40 centuries has come to the brink of famines?". 35 years after the Green Revolution started, yes the yields of our grains have increased but levels of hunger at a historical high, levels of poverty amongst the smallholding farmers are at a historical high, and our soil systems have lost the capacity to produce food without the excessive doses of chemical inputs. Who's the winner? The fertilizer and the chemical inputs industry. Thanks in no measure to the resilience of the farming communities that they are realizing this and making efforts to revive the land by shunning chemical inputs and reverting back to their traditional knowledge systems of agriculture and food production.

      And here again, we hear the same argument - we have to introduce this 'Golden Rice' because if we do not, millions will die. The answer is obvious to the question as to what is the primary objective of a private corporation - to maximize profits for its shareholders or to save millions of lives and improve the nutrition and well being of people.

      Mr. Lomborg, you may be surprised to know that India used to grow more than 200'000 (yes, that's is two hundred thousand) varieties of rice before the Green Revolution. All of these varieties were bred by farmers on the fields and developed to suit myriads of local climates and conditions. Not only that, many varieties of rice were bred and developed to have certain medicinal properties. Practically all of these varieties are now replaced by a handful of so called high-yield varieties, and the traditional ones are now sitting either in the seed banks of agricultural universities or of the International Rice Research Institute (many of these varieties were illegally procured by the IRRI from local Indian universities).

      The point is that obviously there is a whole lot more to the GM debate. So, Mr. Lomborg, please make an effort and do some research, travel, visit the Phillipines, visit India, meet with farmers, ask them about the issues they are facing, make an effort to understand the historical context of agriculture and then form your opinion. Please do not just repeat the same mistake that many intellectuals and scholars have become so good at - quoting each other and pushing for a certain agenda just because it's the easier thing to do.

    4. CommentedJeffrey Scofield

      Drawing attention to the near monopoly power of companies like Monsanto is definitely not putting the cart before the horse.  The rise of fertilizer and chemical companies came about with help of the petroleum industry and patent law abuse.  If you follow the money throughout history and through the mergers, you would notice the impetus comes from these companies - most recently using political money to embed corporate lawyers in the legal system. 

      Have a highly regulated GM industry, but there is no acceptable rational behind patenting life. That's the can of worms that Mr. Lomberg intentionally left closed. Greenpeace did not lobby politicians to allow the patenting of life (or for that matter patent monopolies) and Mr. Lomberg's deliberate omission of this key factor contradicts his argument. The fact that the GM industry - which has become synonymous with the fertilizer and pesticide industry - has extended this technology to seed sterilization demonstrates the enormous waste this industry has intentionally engineered.

      Perhaps Bjørn could trace the evolution of the agribusiness industry in detail along with mergers, political spending, judicial appointments, patenting, etc.  How much of that came from Greenpeace? Of all the corporatist lawyers on the Supreme Court, how many were endorsed by Greenpeace? How much lobbying did they do to get those appointments? If the patent laws granted to living organisms didn't exist, how much money would be invested in this technology? Did Greenpeace establish the agribusiness model or set up the subsidies for wealthy corporate farms that are monopolistic, both horizontally and vertically? Little credence can be given to Bjørn's claim that Greenpeace's activities made these companies as collusive/monopolistic as they have become.

      The people of the Philippines have many choices. They can choose more perfect information.  They can choose to reject patent law originating from foreign corporations. They can choose to innovate and invest in their own GM technologies.  They may even seek research from foreign universities. They can choose to diversify their crops for a wide variety of ecological reasons.  They can also choose to invest in alternative methods of nutrition, understanding the costs can be offset by a more diverse and competitive market, void of rent seeking abuses.

    5. CommentedNitin Pandit

      Given the huge potential to tap inefficiencies in the agricultural system, i.e., potential to provide food, and of good practices (http://www.guardian.co.uk/global-development/2013/feb/16/india-rice-farmers-revolution?CMP=twt_gu), the debate over who to blame for taking sides over GM seems as unnecessary as GM foods themselves.

    6. CommentedLeo Arouet

      In total disagreement. Genetically modified foods have unintended long-term. If you want to fight malnutrition, it can be done, but that depends on rich countries to commit to the cause, but not say that the solution is the genetically modified food. Is this a joke or what? And who benefits from its implementation?

    7. CommentedBhagirath Choudhary

      The most trusted source of data, as correctly referred in Lomborg's article comes from the International Rice Research Institute (IRRI), the Philippines. If you r really interested in peer-reviewed papers and authentic information on golden rice browse IRRI golden rice page : http://www.irri.org/goldenrice/
      I understand Golden rice would be made available in varietal background by respective Govt funded public sector institutes in the Philippines, Bangladesh, Indonesia and India. Enriching crops with nutritional traits is the most cost effective, timely and desirable way to reach those most vulnerable and malnourished women and children, often left out of various fortification schemes. The big moral question is how long they be denied of this golden opportunity?

        CommentedInderpreet Singh

        Mr. Choudhary, if you are really interested in understanding the work of IRRI, please check out the book 'Oryza Nirvana' - which reviews the birth and evolution of IRRI in the context of rice in the Phillipines and Asia.

    8. CommentedP Jacob

      Mr. Lomborg, once again, writes from myopic thinking. Health is not simply a business of cost effectiveness. I strongly recommend Mr. Lomborg looks deeper into the genetically modified debate before drawing such simplistic conclusions. Rice is a staple daily diet (often the only food) for many cultures. Fortifying natural rice with anything can risk many reactions, allergies and even death. In this instance one should be aware that there is such a thing as Vitamin A overdose... There is a great danger of creating even greater problems by the use of this gene altered rice which may take years to show up in the human body. But then Big Pharma will reap the spoils eh? Restoring nature to a balanced biodiversity instead of taking a gmo colonial approach may serve the world much better Mr. Lomborg.
      VITAMIN A OVERDOSE, VITAMIN A TOXITY, TOO MUCH VITAMIN A http://www.antioxidantsdetective.com/vitamin-a-overdose.html
      VITAMIN A OVERDOSE SYMPTOMS, DIAGNOSIS, TREATMENTS AND CAUSES - Right Diagnosis.com http://www.rightdiagnosis.com/v/vitamin_a_overdose/intro.htm
      SIGNS OF A VITAMIN A OVERDOSE | LIVESTRONG.COM http://www.livestrong.com/article/345535-signs-of-a-vitamin-a-overdose/

        CommentedShawn Richardson

        Considering a serving of golden rice will only provide a small fraction of the daily Vitamin A requirement, Vitamin A toxicity is not really much of a concern.

    9. Commentedmoderate Guy

      "...opposition to GM foods – often by rich, well-meaning Westerners..." No, you cannot absolve them of this because they think they are "well-meaning". These people, and they are present here in the comments section are responsible for the death and crippling of millions of children. That is not "well-meaning" by any yardstick. These people are monsters and evildoers and need to be "outed" as such.

        CommentedShawn Richardson

        Larry, the PDF that you posted makes an outrageous scientific error right in the first "myth". Horizontal gene transfer does happen in nature. It has been known for quite sometime that there is horizontal gene transfer between mosses and ferns. Parasitic plants and their hosts wage a type of genetic warfare. About 25% of the cattle genome comes from viral transfers of DNA from reptiles. You may want to hold off on the condescension until you get the basic science right.

        CommentedLarry Spellman

        "moderate guy": even if you work for Monsanto or Syngenta, those are ridiculous comments. Opposition to GM food is evil? That's laughable. Start here (with peer-reviewed journal articles) to educate yourself:

        http://earthopensource.org/files/pdfs/GMO_Myths_and_Truths/GMO_Myths_and_Truths_1.3.pdf

    10. CommentedVenu Madhav

      I am surprised and shocked at this spin on facts and specially the huge endorsement from Lomborg on this subject.
      There are multiple sources for Vitamin-A, millk, green leafy vegetables, carrots, eggs included; and yet the push with a circuitous approach to make it available sounds utterly ridiculous.

    11. CommentedAvraam Dectis

      "golden rice would cost just $100 for every life saved from vitamin A deficiency."
      -------------------------------------------------------------
      Why would it cost anything at all ?

      Where does the additional cost come from?

    12. CommentedFrank O'Callaghan

      The great issue with GM is that the technology is used for profit and control rather than for the benefit of humanity.

      We need a better GM. Research should be publicly and internationally funded with the results made freely available.

    13. CommentedFaruk Timuroglu

      You choose the question, eventually you answer as you please, in a monolog. Creating beings that aren't capable producing offspring is simply outrageous. Whole world would become depend upon you to survive. If one could acquire the power to control life on earth with vitamin A, vitamin A must be something very dangerous. Next step would be Manipulating human population on earth.

    14. Commentedjimmy rousseau

      Vendana Shiva is completely right, the problem is not a lack of foodstuffs that can be grown containing enough vitamins, the problem is poverty and education. Also so long as poor third world farmers must compete with highly mechanized 1st world farms, there is no future for any of these countries. the first world countries all developed their economies through closed borders, and now dictate to the third world that there must be free trade. these are the problems, not the lack of gmo's

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