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Eine Weltbank für eine neue Welt

NEW YORK: Die Welt steht an einem Kreuzweg. Entweder die Weltgemeinschaft tut sich zusammen, um Armut, Ressourcenerschöpfung und Klimawandel zu bekämpfen, oder sie steuert auf eine Generation der Rohstoffkriege, politischen Instabilität und Umweltzerstörung zu.

Die Weltbank kann unter einer vernünftigen Führung eine Schlüsselrolle bei der Abwendung dieser Bedrohungen und der von ihnen ausgehenden Risiken spielen. Daher steht für die Welt in diesem Frühjahr viel auf dem Spiel: Die Amtszeit ihres Präsidenten Robert Zoellick endet im Juli, und daher müssen die 187 Mitgliedsländer der Bank nun einen Nachfolger bestimmen.