girl school africa Anthony Asael/Art in All of Us/Getty Images

Eine große Zukunft für afrikanische Mädchen

LUSAKA – Durch Ausbildung bekommen junge Menschen das Rüstzeug, das sie brauchen, um ihr ganzes Leben lang Erfolg zu haben – von kognitiven und sozialen Fähigkeiten bis hin zu Selbstvertrauen. Da in vielen afrikanischen Ländern, darunter auch in meinem Heimatland Sambia, die jugendliche Bevölkerung so stark wächst, ist es dort besonders wichtig, hochwertige Ausbildung zur Verfügung zu stellen. Erfolgreich wird dies allerdings nur sein, wenn der Schwerpunkt eindeutig auf Mädchen und Frauen gelegt wird.

Betrachtet man die Möglichkeiten von Frauen und Mädchen, gesellschaftlichen Status sowie wirtschaftliche, soziale und politische Rechte zu fordern, spielt die Ausbildung eine entscheidende Rolle. Daher ist es so wichtig, dass die Länder die Ausbildung und die Möglichkeiten der Mädchen und Frauen ganz oben auf ihre Agenda stellen.

Für Sambia zahlt sich diese Entscheidung bereits jetzt aus. In mächtigen Positionen, die bisher von Männern besetzt waren, sind nun auch Frauen vertreten – darunter die oberste Richterin, die Vorsitzende der Rauschgiftkommission, die Präsidentin des Verfassungsgerichts, die Vizepräsidentin und die Finanzministerin. Der sambische Präsident Edgar Lungu erlebt jetzt seinen eigenen „Blair’s-Babes“-Moment (benannt nach dem britischen Premierminister Tony Blair, der 1997 gemeinsam mit 96 der 101 weiblichen Mitglieder des Unterhauses fotografiert wurde) – allerdings ohne den herablassenden Begriff.

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    Boris’s Big Lie

    Guy Verhofstadt

    While Boris Johnson, the likely successor to British Prime Minister Theresa May, takes his country down a path of diminished trade, the European Union is negotiating one of the largest free-trade agreements in the world. One really has to wonder what the "buccaneering" Brexiteers have to complain about.

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