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Der Handel und die Zukunft der Ernährung

GENF: Niemand kann ohne Essen überleben. Und doch sind die Ernährungssysteme der Welt dringend reformbedürftig. Um den universellen Zugriff auf ausreichend Nährstoffe sowie langfristige ökologische Nachhaltigkeit sicherzustellen, müssen wir die Art und Weise ändern, wie wir Nahrungsmittel produzieren, verarbeiten, transportieren und konsumieren. Der Welternährungstag sollte uns dazu anregen, zu überlegen, wie sich das erreichen lässt, und anzuerkennen, dass der Handel Teil der Lösung sein muss.

Der jüngste Ernährungsgipfel der Vereinten Nationen hat nicht nur die Notwendigkeit umfassender Reformen aufgezeigt, sondern auch die zentrale Rolle, die die Regierungen bei der Verbesserung der Funktionsweise der Nahrungsmittelmärkte spielen müssen. Dies wird eine vertiefte internationale Zusammenarbeit erfordern. Wie die COVID-19-Pandemie uns einmal mehr gezeigt hat, ist gemeinsames Handeln unverzichtbar, um alle Menschen in die Lage zu versetzen, ein gesundes und menschenwürdiges Leben zu führen.

Handelsbarrieren für grundlegende Notwendigkeiten wie Nahrungsmittel und Medikamente untergraben die Bemühungen zur Verbesserung von Ernährung und Gesundheit und damit die Grundlage für künftigen Wohlstand. Im Gegensatz dazu kann ein effektiver Handel Hunger und Mangelernährung verringern, und zwar nicht nur durch Sicherstellung der Lieferung von Nahrungsmitteln, sondern auch durch die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze und Einkommenssteigerungen.

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