Paul Lachine

Irak – zehn Jahre danach

BERLIN – Die USA führten nach dem 11. September drei Kriege – gegen al Qaida, in Afghanistan und im Irak. Die beiden ersten Kriege wurden ihnen aufgezwungen, der dritte aber war ausschließlich ein mutwillig gewollter Krieg des damaligen Präsidenten George W. Bush, gewollt aus ideologisch-politischen und wahrscheinlich sogar auch aus persönlichen Gründen.

Hätten Bush, Cheney, Rumsfeld und ihre neokonservativen Gefolgsleute damals die Wahrheit gesagt, nämlich dass sie beabsichtigten, die Terroranschläge 11. September  zu nutzen, um Saddam Hussein mittels eines Krieges zu stürzen, um dadurch einen neuen, prowestlichen Nahen Osten zu schaffen, so hätten sie niemals die Unterstützung des Kongresses und der amerikanischen Öffentlichkeit erhalten, denn zu naiv und zugleich zu abenteuerlich war dieser Plan.

Also musste eine Bedrohung herbeigeredet – irakische Massenvernichtungswaffen! – und auf Lügen und sogar krassen Fälschungen (Natururan „Yellowcake“  aus Niger und Aluminiumröhren für irakische Atomwaffen, Treffen von Repräsentanten von al Qaida und dem Regime im Irak in Prag, etc.) gegründet werden.

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