wildlife protection NurPhoto/Getty Images

Ein positiver Kreislauf für den Naturschutz

NEW YORK – Arme Menschen und die Landbevölkerung in aller Welt sind für Unterkunft, Nahrung, Einkommen und Medizin von Pflanzen und Tieren abhängig. Tatsächlich erkennt das Ziel Nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG 15) über nachhaltige Ökosysteme bei seiner Forderung nach einer Verbesserung der „Kapazität lokaler Gemeinschaften für nachhaltige Gelegenheiten zum Lebenserwerb“ die enge Beziehung vieler Entwicklungsländer zur Natur ausdrücklich an. Aber wie kann diese Forderung erfüllt werden?

Ein brauchbarer Rahmen zur Verringerung der Armut und zum Schutz der Natur ist die Konvention über den Internationalen Handel mit gefährdeten Arten wilder Fauna und Flora (CITES). Sie reguliert an vielen Orten die Sammlung und den Austausch von über 35.000 wilden Arten.

Die Natur wurde einmal das „BIP der Armen“ genannt. Das Rahmenwerk der CITES kann gemeinsam mit strengen nationalen Naturschutzmaßnahmen sowohl die wilden Arten schützen als auch armen, ländlichen und indigenen Menschen helfen, indem es Länder und Gemeinden ermutigt, fundierte Pläne zum Umweltmanagement umzusetzen.

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