Pedro Molina

Eine Perspektive für Yahoo!

NEW YORK – Viele Menschen glauben, Yahoo! sei so gut wie tot: Investoren haben den Aktienpreis seit dem jüngsten Deal mit Microsoft um fast 20 Prozent fallen lassen. Aber ich glaube, das Unternehmen ist jetzt in einer stärkeren Position, um neues Terrain abzustecken, anstatt mit Google um altes Gelände zu streiten. Das kann Microsoft erledigen.

Jetzt, da sich Yahoo! sich seines Streits mit Google entledigt hat, kann es sich auf seine Wurzeln als ein Unternehmen besinnen, das Internetnutzern mit Verzeichnissen dabei hilft, die Welt zu verstehen. 1994 begann Yahoo! als ein Team von Redakteuren, die die relativ geringe Menge an Informationen durchforstete, die damals online zu finden war, um Listen mit den besten Inhalten zu erstellen, komplett mit den entsprechenden Links. Dann kam Google mit einem automatisierten Tool für die Suche nach Inhalten, die beliebig sein können, und Yahoo! hat diesen Service genutzt, bevor es seine eigenen Suchfähigkeiten entwickelte.

Aber die Welt hat sich seitdem verändert. Das Problem ist jetzt nicht mehr, Informationen zu finden, sondern sie zu filtern und zu strukturieren. TMI – too much information , zu viel Information – ist inzwischen ein anerkanntes Kürzel geworden.

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