Mit den Giganten gehen

PARIS –Nach dem G20-Gipfel in Pittsburgh im vergangenen Jahr betonten Europäer und Amerikaner, eine G20-Mitgliedschaft gehe mit „neuen Verantwortlichkeiten“ einher. Sie forderten Entscheidungsträger der Schwellengeiganten auf, aktiv an der Gestaltung eines neuen globalen Wirtschaftsrahmens teilzunehmen – womit sie andeuteten, die sei bisher nicht der Fall gewesen.

Aber die Realität bestätigt diese Ansicht nicht. Brasilien, China, Indien, Korea und Mexiko spielten in zwei wichtigen Bereichen bereits eine entscheidende Rolle – dem globalen Welthandelssystem und dem Management der weltweiten Wirtschaftskrise, wenn nicht sogar in einem weiteren Bereich: dem Klimawandel.

Offenbar sind sich nur wenige des grundlegenden Beitrags der Schwellenländer zum Erfolg des aktuellen Welthandelssystems bewusst. Während der letzten drei Jahrzehnte hat der erstaunliche Erfolg der chinesischen Handelsliberalisierung viel mehr dazu beigetragen, andere Entwicklungsländer von den Vorteilen des Handels zu überzeugen, als alle Ermahnungen der OECD-Länder.

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