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akjha1_ DEA  M. BORCHIDe AgostiniGetty Images_singapore skyline DEA/M. BORCHI/De Agostini/Getty Images

Städte für Menschen

SINGAPUR – Dantes Göttliche Komödie beschreibt eine Ebene der Hölle (die Stadt Dis) als „Satans erbärmliche Stadt.... voller Not und Qualen...”. Er hätte damit durchaus viele moderne Metropolen beschreiben können.

Die Welt, insbesondere die Sahelzone und Asien, erlebt eine massive Welle der Urbanisierung. Und doch geschieht dies weitgehend ohne eine nenneswerte Stadtplanung, wobei selbst die Gemeinden, die versuchen, Pläne zu erstellen, es oft versäumen, diese effektiv durchzusetzen oder die Bedürfnisse der Mehrheit angemessen zu berücksichtigen. Das Ergebnis sind überfüllte, schmutzige und ungeordnete Städte, die die Gesundheit und das Glück der Bewohner aufs Spiel setzen.

Bei der Planung unserer Städte haben wir die Autos über die Bedürfnisse der Menschen gestellt und uns allzu oft auf die Erreichbarkeit der Orte für Privatfahrzeuge konzentriert (während Fußgänger und Radfahrer für Jaywalking bestraft werden). Dieser Ansatz verursacht einen nahezu permanenten Verkehrsinfarkt sowie starke Umweltverschmutzung. Der durchschnittliche Fahrer in Los Angeles verbringt 102 Stunden pro Jahr im Berufsverkehr. In Jakarta startet und stoppt der Durchschnittsfahrer mehr als 33.000 Mal im Jahr.

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