A visitor uses a tablet dispalyed past the model of a smart city Josep Lago/Getty Images

Städte können besser sein

NAIROBI UND DUBAI – Die amerikanisch-kanadische Autorin Jane Jacobs bemerkte einmal, Städte seien Motoren für nationalen Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Aber in ihrem aktuellen Zustand sind moderne Städte auch Katalysatoren für Ungleichheit und Umweltzerstörung. Heute wächst der Anteil von Stadtbewohnern an der Armut, 33 Prozent leben im Slums, und 75 Prozent der globalen Kohlendioxidemissionen stammen aus den städtischen Großräumen. Statistiken wie diese sollten uns zu denken geben: Sind Städte wirklich die beste Art und Weise, menschliches Leben zu organisieren?

Das könnten sie sein, aber nur mit erheblichen Eingriffen in Planung, Bau und Verwaltung. Damit durch Städte erzeugtes Wachstum eine nachhaltige und blühende Zukunft ermöglichen kann, müssen Regierungen und Investoren den Nutzer wieder in den Fokus des Städtebaus stellen.

Heute versäumen es die meisten Städte, die wichtigsten Stakeholder in den Planungsprozess mit einzubeziehen, was zu Exklusion führt. Nehmen wir das allgegenwärtige Bauprojekt am Stadtrand, ein Merkmal vieler schlecht geplanter Städte. Hässliche Siedlungen werden ganz weit draußen gebaut, haben oft keine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und andere Versorgungsleistungen und isolieren ihre Bewohner von den Zentren.

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